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Einwurf - mein Standard für das Team

von bankdruecker 30. Dezember 2019, 23:22

Der letzte Einwurf kann ja nicht falsch gewesen sein, denn er hatte eine gute Resonanz und zum Jahresabschluss lasse ich noch einige Raketen steigen. Ich will ja kein Stimmungskiller sein, aber zwischen Menschen, Bildern, Emotionen mit Günther Jauch, Weihnachten bei Carmen Nebel und dem großen RTL-Spendenmarathon hat der SV Hanstedt in dieser Saison seine eigene Kampagne ins Leben gerufen.

Ein gebrochenes Herz für Hanstedter

Eine Initiative der Abteilung Fußball des SV Hanstedt 1921 e.V.

Im Rahmen der 1.Kreisklasse Heide-Wendland Nord möchte der SV Hanstedt auf die Problematik der kleinen Dorfvereine aufmerksam machen. Die Stadtflucht talentierter und weniger adipösen junger Menschen im guten Fußballeralter trifft nun mit aller Wucht den Landkreis. So haben schon Vereine wie aus dem beschaulichen Wellendorf oder gar der TSV Niendorf zu spüren bekommen, was es heißt Spielbetriebe einzustellen oder in Spielgemeinschaften eingebracht zu werden. Jedoch soll dies nicht nur unterklassig spielende Vereine betreffen, so braucht man nur eine Klasse höher schauen, da werden ebenso Zweckgemeinschaften gebildet, wobei ein TV Rätzlingen durchaus auch ohne Patenschaft der Teutonia Reserve jahrelang bestand hatte. Ein Zustand der zur Besorgnis aufrufen sollte, daher nahm der SV Hanstedt das Heft des Handelns in die Hand!

Getreu der Aussage von Christoph Daum „Wie soll ich mich fühlen?! Ich freue mich immer über Niederlagen.“ versucht der SVH durch wöchentlich wechselnde Startaufstellungen und Spieleranzahlen eine Welle der Enttäuschung zu erzeugen, die alle Zuschauer und Akteure des NFV Heide-Wendland auf diesen Missstand hinweisen soll. „Warum tuen die sich das Woche für Woche an?“ - Der Hohn und Spott den der SVH dadurch erlebt, mag zwar im ersten Moment unbeschreiblich sein, doch sollte man dieser Frage genauer nachgehen. Wie würde ich damit umgehen? Könnte ich das aushalten jeden Spieltag so zu verlieren? Warum und was spielen die überhaupt? Ist das Fußball?

Zur Antwort auf all diese Fragen gibt es nur diese: Verbundenheit zum Sport und Verein und um Fußball in Hanstedt am Leben zu halten! Es darf spielerisch ruhig stocken, eher mal ein langer Ball sein und die vielleicht unnötige Grätsche im Mittelfeld sein, da es sich durchweg um Hobbyfußballer handelt. Wer mehr erwartet, darf gerne sein Glück in höheren Klassen probieren. Deshalb sind jetzt alle Liebhaber des Sportes gefragt den SV Hanstedt zu unterstützen. Sei es mit der persönlichen Präsenz und Unterstützung bei Heim- oder Gastspielen des SVH, Bildung von Supportgruppen (z.B. das Kommando Herrengedeck) im Tresenbereich der Bratwurstbude zur Ankurbelung des wirtschaftlichen Umsatzes,  der Eintritt in den Verein als Mitglied oder aktiver Spieler werden in der I.Herren des SV Hanstedt. Jede Unterstützung können der SV Hanstedt und seine Kampagne gebrauchen, damit das Aussterben von kleinen Traditions- und Dorfvereinen gestoppt wird. Sonst heißt es bald nur noch: SOS – Dorfverein. Regional und emotional.

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